Die wertschätzende und einfühlsame Kommunikation basiert auf dem
Konzept der GfK (Gewaltfreie Kommunikation® nach Dr. Marshall B.
Rosenberg). Sie beruht auf einer Sprache des Herzens, bzw. dem
Hören mit dem Herzen. Der Wunsch Rosenbergs war es, Menschen
in eine Lage zu versetzen, so miteinander umzugehen, dass
Verständnis und Mitgefühl zwischen ihnen entsteht.

Die GfK kann bei der Alltagskommunikation wie auch bei der
friedlichen Konfliktlösung im beruflichen, gesellschaftlichen und
privaten Bereich unterstützend sein. An dieser Stelle sei als ein
Werkzeug die Mediation genannt.

Die GfK versteht sich nicht als eine Methode, die andere Menschen zu einem
bestimmten Handeln bewegen soll, sondern als eine Grundhaltung,
bei der im täglichen Miteinander eine wertschätzende und empathische Beziehung
angestrebt werden soll.

Synonyme sind Einfühlsame Kommunikation, Sprache des Friedens,
Wertschätzende Kommunikation, Verbindende Kommunikation, Sprache des Herzens.
Marshall B. Rosenberg sprach auch von der so genannten „Giraffensprache“.

Über sich selbst und die Ursprünge seiner Arbeit sagte Marshall Rosenberg u.a.
dass sein Konzept nichts Neues beinhalte - „alles, was in die GFK integriert
wurde, ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Es geht also darum, uns an etwas
zu erinnern, das wir bereits kennen – nämlich daran, wie unsere zwischenmenschliche
Kommunikation ursprünglich gedacht war“.

Marshall B. Rosenberg war überzeugt, dass die Art und Weise unseres Sprechens
und unserer Wahrnehmung eine entscheidende Rolle bei unserer Fähigkeit spielt, empathisch zu bleiben.
(Siehe auch unter Die 4 Schritte)




Marshall Rosenberg ist am 7. Februar 2015 in seiner Heimatstadt Albuquerque, New Mexico, Vereinigte Staaten von Amerika verstorben. Ich bin sehr stolz und glücklich darüber, dass ich ihn in einem seiner letzten Workshops in Frankfurt noch persönlich kennen lernen durfte. Er hat mein Leben sehr verändert.